Streitigkeiten im Ausland

In der heutigen Zeit ist man vor juristischen Auseinandersetzungen nicht mehr sicher. Überall kann man dieser Gefahr auflaufen, belangt werden zu können. Dies muss nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland sein sondern kann auch im Ausland passieren.

Probleme im Urlaub können schneller entstehen als einem lieb ist.
Operation Iraqi Freedom 3Eines vieler Beispiele das am besten zeigt, wie Streitigkeiten im Ausland passieren können, ist der Urlaub. Egal ob in Spanien, Italien, Türkei oder gar den Vereinigten Arabischen Emiraten, überall kann es im Urlaub passieren, dass Sie hier Probleme mit dem Reiseveranstalter, dem Hotelier oder auch durch einen Diebstahl oder Raub passieren. Dann wird meist bei Streitigkeiten, die vor Ort in dieser Situation nicht zu lösen sind, mit Hilfe eines Rechtsanwalt geregelt. Meist muss dann die Forderung, die vor Ort im Ausland aus den Streitigkeiten in dieser Situation entstanden ist, vor Gericht eingeklagt werden.

Für die Streitigkeiten, die im Ausland entstehen, muss auch er richtige Rechtsanwalt gefunden werden.
Doch wie reagieren, wenn die Streitigkeiten sich nicht lösen lassen und man auch keinen Rechtsbeistand hat der einen vertreten kann? Hier sollte man, sofern man in einer Rechtsschutzversicherung Mitglied ist, diese zum einen kontaktieren und nachfragen, ob und welcher in Form eine Deckungszusage für diesen Fall erteilt werden kann. Ist dies dann der Fall, kann man bei der Versicherung nachfragen , ob diese einen kompetenten der Situation gerechten Anwalt empfehlen kann, der entweder im Ausland ansässig ist, aber auch aus der Bundesrepublik Deutschland stammen kann.

Ein kurioses Urteil zeigt, wie sehr Streitigkeiten im Ausland an einen Rechtsbeistand geknüpft sind
streitEin kurioses Urteil das Mitte des Jahres zeigt wie sehr man doch einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragen sollte, um die Erfolgschancen zum Gewinnen eines möglichen Prozesses zu erhöhen. Hier hatte ein Tourist gegen einen Türkischen Hotelier geklagt. Ein Pauschalurlaub mit dem Vermerk ” All Inclusive ” wurde von dem Kläger für 2 Wochen zu einem Gesamtpreis von 759 Euro gebucht. Jedoch musste der Tourist während des Urlaubes 154 Euro für Getränke zusätzlich bezahlen. Seine Beschwerden vor Ort wurden moniert. In Deutschland zurück, hatte der Kläger zunächst ohne Anwalt gegen den Reiseveranstalter geklagt, jedoch in erster Instanz verloren. Im Berufungsverfahren, von einem Anwalt vertreten, wurde die Klage abgeändert und gegen den Hotelier gerichtet, der eine Zweigstelle in Deutschland hat. Hier gab das Berufungsgericht dem Kläger recht.

An diesem Beispiel ist doch relativ leicht erkennbar, dass Streitigkeiten im Ausland schneller passieren können, als man es gerne haben möchte.