Ausflüge und Touren in Rom

Rom – die italienische Metropole – bitte eine schier endlose Zahl an Sehenswürdigkeiten und historischen Bauten. Viele Besuche sind notwendig um alle Highlights der Stadt zu erkunden und ihre ganze reichhaltige Geschichte in sich aufzunehmen. Für Reisende, welche sich das erste Mal nach Rom aufmachen bieten sich vor allem Touren zu folgenden Sehenswürdigkeiten an.

Das Kapitol

Zu den Sehenswürdigkeiten in Rom gehört das Kapitol. Dieser Teil Roms ist durch die stromabwärts gelegene Furt geprägt, an der die aus Etrurien, dem Land der Sabiner und Süditalien kommenden Straßen zusammenliefen. Der Fluss selbst bildete ebenfalls einen wichtigen Verkehrsweg. Rom war deshalb von Anfang an eine Brücken- und Hafenstadt. Die durch Erosion einer dicken Schicht vulkanischen Gesteins entstandenen sieben Hügel wurden um 600 v. Chr. zu einem Stadtgefüge zusammengefasst, also zur Zeit des ersten Etruskerkönigs Tarquinius Priscus. Sein Nachfolger Servius Tullius soll die ersten Stadtmauern gebaut haben, von denen noch einige wenige Fragmente erhalten sind, doch erst unter Aurelianus wurde die Bedrohung durch immer wieder angreifende Barbaren-Stämme so ernst, dass man eine neue, etwa 19 km lange befestigte Stadtmauer baute, die großenteils erhalten ist.
Kapitol-RomDer Hügel des Kapitols besteht aus zwei Kuppen, getrennt durch eine Talsenke, das so genannte Asylum. Auf der nördlichen, der Arx (“Fluchtburg”), stand der Tempel der Juno Moneta nahe dem Tarpejischen Felsen. Auf der südlichen Kuppe, dem Kapitol, stand der Tempel des Jupiter Capitolinus, der größte Tempel Roms, der angeblich noch von Tarquinius Priscus begonnen, doch erst zu Beginn der Republik eingeweiht wurde.

Rund um das Haus der Livia

An dieser Stelle vermutete man die Hütte des Romulus, und Augustus ließ daneben sein eigenes Haus bauen. Im Jahr 1948 ergaben Ausgrabungen Reste von drei eisenzeitlichen Hütten. Es handelt sich um Wohnhäuser, die in den Tuff es Hügels gegraben und durch einen kleinen Entwässerungskanal vor Regenwasser geschützt waren. Zwischen den Hütten und dem Haus der Livia fand man auch zwei archaische Zisternen, von denen eine besonders gut erhalten ist. Tempel der Magna Mater. Eine der wichtigsten Etappen des religiösen Umbruchs, den der Krieg gegen Hannibal auslöste, war die Übernahme des Kybele-Kultes im Jahr 204 v. Chr. Diesen Schritt unternahm man nach Befragung der Sibyllinischen Bücher, einer Sammlung von Orakelsprüchen und Prophezeiungen griechisch-etruskischer Herkunft, die eng mit dem Gott Apollo verknüpft war.

Die Umgebung Roms – Castelli Romani

Hierher fuhren schon in der Antike wohlhabende Römer in die Sommerfrische, in der Renaissance wurden die Castelli Romani wieder beliebtes Ausflugsziel. Ihren Namen verdankt die Gegend den 13 an den Hängen der Albaner Berge gelegenen, im Mittelalter zu Festungen ausgebauten Dörfern. Man sollte sich ein oder zwei Tage Zeit nehmen, um die herrlichen Patriziervillen zu erkunden, die Landschaft zu genießen und den berühmten Weißwein zu probieren.spaneval

Grottaferrata

Die Abtei wurde 1004 von Mönchen aus Kalabrien gegründet und blieb dem griechischen Ritus treu. Sie ist, ebenso wie das zugehörige Museum, unbedingt einen Besuch wert. Das Kloster entstand über einer ehemaligen römischen Villa; die Bibliothek hütet sehr alte griechische Bücher, hier entstand die erste Schule Italiens für griechische Bücher, hier entstand die erste Schule Italiens für griechische Paläografie.